Ostdeutschland

5 Forderungen

Wie praktizieren neu zugewanderte Muslime den Islam ?
Wie funktioniert Religionsfreiheit in der Praxis ?

Im Norden und Westen Deutschlands ist die Lage einigermaßen stabil.
Hier gibt es jahrzehntelange gewachsene Strukturen.
Muslime und Moscheen sind persönlich bekannt, in den kommunalen Strukturen vernetzt und somit ein klein wenig stabilisiert gegen Islamfeindlichkeit und „German Angst“.

Aber wie ist die Lage im Norden, im Osten und überall da, wo es wenige Moscheen und Gebetshäusern gibt ?

Ein paar Impressionen einer Deutschlandreise im Juni 2017:

1. Deutschland Nord

Eine beschauliche Kleinstadt. Hier gibt es seit vielen Jahren eine Moschee mit einem Vorsitzenden, der schon zu DDR Zeiten eingereist ist und dessen freundliches Wesen selbst die skeptischsten Einwohner überzeugt hat.

Trotzdem: Die negative Berichterstattung in den Medien hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Als eine Einheimische berichtet, dass zwei Geflüchtete auf der Suche nach Räumlichkeiten für eine Koranschule sind, macht sich Nervosität breit. Eine Koranschule ? Was ist das ? Was wollen die ?

Aufgabe Nummer A

Wir müssen den Menschen erklären, dass eine Koranschule genauso „normal“ ist, wie der Bibelunterricht für die Christen, die Unterweisung in die Thora für die Juden und das Ethik- Seminar für die Konfessionslosen.

Und: Wir müssen dabei helfen, dass der Koranuntericht von fachkundigen Schwestern und Brüdern geleitet und verantwortet wird.

Weitergehende Info

Interrel. Dialog und Empowerment
Integration
Toleranz
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