Deutschland – Süd

Deutschland – Süd

Geschafft. Nach langen Vorbereitungen hat sich endlich ein neuer Verein gegründet. Das Ziel: Die Anmietung eigener Gebetsräume und die religiöse und soziale Betreuung der Mitglieder.

Das deutsche Vereinsrecht sieht klare Strukturen vor, wenn es um die Frage der Gemeinnützigkeit geht. Jeder Verein muss ich für ein Hauptziel entscheiden. Steht die Förderung der Religion, die Hilfe für Geflüchtete oder die Jugendarbeit im Vordergrund ?

Genau diese Frage hatte lange Diskussionen verursacht.

Die Geflüchteten haben Angst: Einerseits ist der Wunsch zur Selbsthilfe stark. Sie möchten sich engagieren.

Aber: Am Ende siegt dann doch die Angst vor der NPD, vor den Schweinsköpfen im Garten und den Schmierereien.

Kaum ist der Verein gegründet, macht der neu gegründete Vorstand einen Rückzieher. Man müsse doch nochmal darüber nachdenken, ob es nicht doch besser sei, sich auf soziale Aktivitäten zu beschränken. Zum Gebet können man ja auch 40 km weit in die nächste Großstadt fahren…

Aufgabe Nummer D

Die kleinen Leute haben Deutschland stark und erfolgreich gemacht. Ob das nun Ingenieure sind, die ihren Chefs widersprechen (wenn eine technische Anweisung falsch ist). Ob das nun ehrenamtliche Initiativen sind, welche die Flüchtlingshilfe voran gebracht haben. Oder ob das Selbsthilfegruppen sind, die die sozialen und gesundheitlichen Probleme ihrer Mitglieder gelöst haben.

Beispiele gibt es genug.

Die Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe ist deshalb sehr wichtig. Wir müssen den Migranten und Geflüchteten dabei helfen, gegen Widerstände zu bestehen.

Empowerment und Unterstützungsprojekte sind auch auf dem Land und in strukturschwachen Gebieten gefragt.

Weitergehende Info

Interrel. Dialog und Empowerment
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